26Jänner
Donnerstag19:00 - 22:00
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26Jänner

Lady in the Dark

MusicalMusical von Kurt WeillIn deutscher Sprache Musical Musical von Kurt Weill In deutscher Sprache

Kurt Weills musikalisch wie dramaturgisch außergewöhnliches Stück "Lady in the Dark" vereint in sich zwei Gegenpole: die Welt der größtmöglichen Innerlichkeit, die Psychoanalyse, und jene maximaler Oberflächlichkeit, die Modeindustrie. Ein Burnout bringt das Leben der erfolgreichen Geschäftsfrau Liza Elliott, Chefredakteurin des Magazins Allure, ins Wanken. Gepeinigt von Stresssymptomen sucht sie Hilfe bei Doktor Brooks, einem Psychoanalytiker. Ohne zu zögern, ermutigt dieser Liza zu ihrer ersten Therapiesitzung, die ihr ein Lied aus der Kindheit in Erinnerung ruft …

Kurt Weills Schaffen wird retrospektiv in zwei zentrale, stilbildende Perioden eingeteilt: der „europäische Weill“, der als Komponist von Bertolt Brechts "Dreigroschenoper" Theatergeschichte schrieb, und der „amerikanische Weill“, der nach seiner Emigration sein Schaffen am Broadway im Genre Musical weiterentwickelte. 1941 uraufgeführt lässt das Werk aus kammerspielartigen Schauspielszenen opulente Musical-Sequenzen entstehen und bietet mit Liza Elliott eine Paraderolle für eine „Leading Lady“, die sowohl für gesellschaftliche als auch persönliche Emanzipation steht.

LADY IN THE DARK
Musical play in zwei Akten
Buch von Moss Hart
Gesangstexte von Ira Gershwin
Musik von Kurt Weill

Donnerstag, 26 . Jänner 2023 19:00 - 22:00 1 Pause Karten kaufen

Besetzung

Bilder und Videos

© Petra Moser/Volksoper Wien
© Petra Moser/Volksoper Wien
© Petra Moser/Volksoper Wien
© Petra Moser/Volksoper Wien
© Petra Moser/Volksoper Wien
© Petra Moser/Volksoper Wien
© Petra Moser/Volksoper Wien
© Petra Moser/Volksoper Wien
© Petra Moser/Volksoper Wien
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© Petra Moser/Volksoper Wien
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© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien

Pressestimmen

Beim Weill-Experten James Holmes am Pult des Volksopernorchesters ist diese kostbare Musik in kundigen Händen. Der Vertriebene Kurt Weill, er strahlt wieder ein Stück heller.
Martin GasserKleine Zeitung20. Dezember 2021

Die Sensation des Abends ist Julia Koci als Liza.
Theresa SteiningerDie Presse20. Dezember 2021

Und vor allem bei den Musikeinlagen laufen Regisseur Matthias Davids und sein Bühnenbildner Hans Kudlich zur Hochform auf. Hier setzt man auf schnelle Wechsel und originelle Lösungen, wenn eine Showtreppe flux zum Auto mutiert oder ein Richterstuhl sich in einem weiblichen Torso findet.
Martin Fichter-WößAPA19. Dezember 2021

Eine Musical-Revitalisierung, die dem Publikum Spaß macht!
Karlheinz RoschitzKronen Zeitung20. Dezember 2021

Absoluter Star des Abends ist allerdings Jakob Semotan, der in diversen Rollen brilliert und seinen Song „Tschaikowsky“ wie ein echter Rockstar präsentiert.
Peter JarolinKurier20. Dezember 2021

Überhaupt ist das gesamte Ensemble eine Wucht, vom fantastischen Christian Graf als goschertem Werbechef bis zu Johanna Arrouas als überdrehter Kolumnistin. Im Graben läuft das Orchester unter James Holmes zur Höchstform auf und swingt sich durch Weills herrliche Partitur zwischen Rumba und Bolero, Marsch und fetzigen Ensemblenummern.
Miriam DamevFalter22. Dezember 2021

Im Zentrum steht Liza Elliott, die von Julia Koci brillant gespielt wird. Die Zerrissenheit zwischen Sich-nicht- gehen-lassen-Dürfen und der inneren Ausgebranntheit wird greifbar, und auch sängerisch hat sie einiges zu bieten, genau wie ihre Mitarbeiter und Weggefährten.
Michael WrussOberösterreichische Nachrichten20. Dezember 2021

Produktionssponsor