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Fünf gute Gründe für Die Csárdásfürstin

Begegnen Sie einem Operettenklassiker der Zeitenwende!

Wer kennt nicht die eine oder andere Musiknummer aus Die Csárdásfürstin? – Und wirklich: Ein Hit jagt den nächsten. Erleben Sie einen Operettenklassiker, der spürbar in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche entstanden ist. Dabei besticht Kálmáns Komposition durch ihren Reichtum an zündenden Melodien, packenden dramatischen Akzenten und mitreißendem rhythmischem Elan. Vor und während des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs, der ersten großen Katastrophe des 20. Jahrhunderts, schrieben Emmerich Kálmán und seine Librettisten Leo Stein und Béla Jenbach ein schwermütig-melancholisches, aber ebenso temperamentvolles Werk, das es nun, neu interpretiert, zu bestaunen gibt.

Erleben Sie mit dem Ensemble eine Achterbahnfahrt der Emotionen!

Eine einfache Liebesgeschichte zwischen den Ständen wird zum Auslöser der Schieflage einer ganzen Gesellschaftsordnung. Liebesschwermut und Champagnerfreuden liegen nah beieinander und verhandeln Fragen nach den Lebensentwürfen zwischen den Generationen und deren gegenseitiger Akzeptanz.

Riskieren Sie einen Blick zurück, um das Heute zu erkennen.

Beobachten Sie Menschen, die versuchen, füreinander einzustehen, aber es nicht schaffen. Man nennt Die Csárdásfürstin gerne eine Operette der Abschiede, und sie beginnt mit der Abschiedsvorstellung der gefeierten Chansonette Sylva Varescu im Budapester Orpheum: Wir alle kennen dieses Gefühl und erkennen vielleicht irgendwann, dass etwas zu Ende gehen muss, damit etwas Neues beginnen kann. Erleben Sie einen Abend, der aus der Erinnerung erzählt. – Erinnerungen, in welchen wir manche Dinge vergessen und in denen andere größer gemacht werden, als sie waren. Auch das kennen wir vermutlich alle! Im Musiktheater ist man mit diesen Gedanken wunderbar aufgehoben. Denn hier herrscht ein anderes Zeitmaß als in jener Welt, die uns tagtäglich umgibt. In dieser Vorstellung wird für einige Stunden der Sekundenzeiger durch den Herzschlag ersetzt.

Nachdenken über eine Welt im Umbruch

Wer hat sich diese Frage noch nicht gestellt? „Weißt du, wie lange noch der Globus sich dreht, ob es morgen nicht schon zu spät?“ lautet der Refrain einer der bekanntesten Musiknummern des Stücks und betont die Spannung zwischen der Unsicherheit der Zukunft und dem Drang, umso mehr den Moment zu genießen. Die Operette erinnert uns daran, unser Leben im Hier und jetzt zu suchen. 

Erleben Sie ein künstlerisch herausragendes Team vor und hinter den Kulissen.

Johannes Eraths surreal erscheinende und bildgewaltige Inszenierungen machen ihn zu einem der gefragtesten Opernregisseure unserer Zeit. Für ihn ist es eine freudige Rückkehr an die Volksoper, wo er vor vielen Jahren im Orchester als Violinist tätig war.
Mit dem jungen Dirigenten Tobias Wögerer, zuletzt ausgezeichnet mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis, steht ein neuer Shooting-Star am Pult der Wiener Volksoper. Mit Annette Dasch, Ursula Pfitzner, Daniel Schmutzhard, Alexandre Beuchat, Regula Rosin, Roland Koch, Juliette Khalil, Lukas Watzl, Jakob Semotan und gleich fünf Feri Bácsis (Marco Di Sapia, Karl-Michael Ebner, Daniel Ohlenschläger, Johannes Deckenbach und Kurt Schreibmayer) ist ein erfahrenes Ensemble der Operettenkunst zu bestaunen. Alternierende Besetzungen laden dazu ein, die Aufführung gleich mehrmals zu besuchen.