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My Fair Lady

Musical von Frederick Loewe, Alan Jay Lerner

In deutscher Sprache

Ein Musical über die englische Klassengesellschaft, und das mit Esprit und Witz? Klingt unmöglich, wurde als My Fair Lady aber ein wahrer Bühnenerfolg. Der Schlüssel zu sozialem Aufstieg? Die Sprache! Professor Henry Higgins macht aus dem Blumenmädchen Eliza Doolittle eine Dame der Gesellschaft. Doch manipuliert er mit der Sprache auch ihre Gefühle? 

Schon die alten Griechen erzählten die Legende vom Bildhauer Pygmalion, der eine Frauenstatue von solch überwältigender Schönheit schuf, dass er sich rettungslos in sie verliebte. Aphrodite erwies sich gnädig, erweckte die Statue zum Leben und gab sie Pygmalion zur Frau. George Bernard Shaw verwandelte den antiken Stoff in die bezaubernde Komödie Pygmalion, die Alan Jay Lerner und Frederick Loewe 1956 als Vorlage für ihr Erfolgsmusical My Fair Lady diente.

Empfohlen ab 9 Jahren

1. Akt: Das Blumenmädchen Eliza geht auf dem Gemüsemarkt von Covent Garden ihrem Gewerbe nach. Der Sprachforscher Higgins notiert sich Elizas originelle Dialektformulierungen. Die herumstehenden Straßenhändler warnen Eliza, weil sie Higgins für einen Polizisten halten, er aber zeigt seine „Kunst“ und sagt u. a. Oberst Pickering auf den Kopf zu, woher er stamme. Die beiden Männer stellen sich einander vor – Pickering wollte Higgins ohnehin gerade aufsuchen. Eliza bekommt von Higgins ein opulentes Geldgeschenk und träumt von einem besseren Leben. 

Elizas verkommener Vater, der alte Doolittle, lauert Eliza auf, um ihr ein paar Schillinge abzunehmen; was gelingt. Es wird daher weitergesoffen … 

Eliza kommt in Higgins’ Sprachstudio und will Sprech-unterricht nehmen, um eine Lady zu werden und einen Blumenladen eröffnen zu können. Higgins wettet mit Pickering, in sechs Monaten aus ihr eine Dame zu machen. 

Der alte Doolittle erfährt von Elizas neuem Umgang, von dem er sich finanzielle Vorteile erhofft und geht zu Higgins. Ein kleiner Erpressungsversuch Doolittles endet mit der Zahlung von fünf Pfund an den alten Säufer für die Überlassung seiner Tochter. Eliza muss mit Higgins die für sie schwierigsten Sprachübungen exerzieren. Endlich gelingen große Fortschritte und Higgins will es riskieren, sie zum Pferderennen nach Ascot mitzunehmen. 

In Ascot erfährt Higgins’ Mutter zu ihrem Schrecken, was ihr Sohn mit dem armen Mädchen vorhat. In der Spannung des Rennens verfällt Eliza wieder in ihren vulgären Jargon. Alle sind schockiert, nur Higgins amüsiert sich. Freddy Eynsford-Hill sendet Eliza Blumen und möchte sie treffen. Sie aber will nach dem Eklat beim Rennen niemanden mehr sehen. 

2. Akt: Sechs Wochen später bereitet Higgins Eliza für den Besuch eines königlichen Ballfestes vor.  

Empfang und Ball sind zum großen Erfolg für Eliza geworden. Pickering gratuliert Higgins, der seine Wette gewonnen hat. Niemand kümmert sich um die erschöpfte Eliza, die im Bewusstsein, letztlich selbst den Sieg errungen zu haben, mit Higgins in Streit gerät und ihm seine Pantoffeln nachwirft. 

Eliza verlässt das Haus und trifft auf den verliebten Freddy. Da sie die Entschlusslosigkeit Freddys nicht erträgt, versucht Eliza wieder Kontakt mit ihren Freunden vom Blumenmarkt aufzunehmen. Sie trifft auf ihren Vater, dem ein spleeniger Amerikaner auf Vorschlag von Higgins eine Rente ausgesetzt hat. Der alte Gauner ist unglücklich, weil er nun heiraten soll und ein anständiges Leben führen muss. Für Eliza ist in diesem neuen Leben kein Platz mehr. 

Eliza ist zu Higgins’ Mutter gekommen, die für sie Verständnis hat. Dort trifft sie auch Higgins; gleich beginnen die beiden wieder einen Streit, der damit endet, dass Eliza Higgins endgültig Adieu sagt. Higgins geht verwirrt nach Hause; er sehnt sich nach dem seltsamen Mädchen. Er ist gewöhnt an ihr Gesicht. Da kommt Eliza zurück! Warum?

Besetzung

Bühnenbild
Rolf Langenfass
Choreographie nach
Susanne Kirnbauer
Choreographie nach
Gerhard Senft
Eliza Doolittle
Lisa Habermann
Henry Higgins
Axel Herrig
Oberst Pickering
Kurt Schreibmayer
Alfred P. Doolittle
Robert Meyer
Mrs. Higgins
Marianne Nentwich
Mrs. Pearce
Martina Dorak
Freddy Eynsford-Hill
Ben Connor
Mrs. Eynsford-Hill
Regula Rosin
Mrs. Higgins' Zofe
Josefine Tyler
Erster Obsthändler
Marian Olszewski
Zweiter Obsthändler
Martin Dablander
Dritter Obsthändler
Heinz Fitzka
Vierter Obsthändler
Thomas Plüddemann
Erste Zofe
Katharina Ikonomu
Zweite Zofe
Johanna Jaetke
Erster Diener
Levente Szöke
Zweiter Diener
Ivo Kovrigar
Dienerin
Selma Fasching
Blumenmädchen
Josefine Tyler

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Pressestimmen

Ein Hit! Das ist sicher.
Neue Kronen Zeitung
Das Musical selbst ist noch dazu ein Hitfeuerwerk voll bekannter Melodien von „Es grünt so grün“ bis „Ich hätt getanzt heut’ Nacht“. Das muss doch ein Erfolg werden? Er wurde es tatsächlich. 20−minütiger Applaus beschloss einen Abend, der das Gelingen irgendwie schon vorher für sich gepachtet hatte.
Wiener Zeitung
Ein Langzeiterfolg ist nicht zu vermeiden.
Oberösterreichische Nachrichten
So sieht ein Triumph aus.
Kurier