„Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich…“
Aus dem deutschen Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken sind jene Worte aus Wilhelm Buschs Max und Moritz, die charakteristisch für das Werk über die beiden Lausbuben stehen. Wer kennt sie nicht? Max und Moritz, diese beiden, die allerlei Schabernack treiben und nicht nur Witwe Bolte und Lehrer Lämpel, sondern das gesamte Dorf ärgern und ordentlich auf den Kopf stellen. Sie verkörpern einen archetypischen Humor, der Generationen geprägt hat und bis heute nachwirkt. Wilhelm Busch schuf mit ihnen Figuren, die mit anarchischer Lust am Regelbruch die bürgerliche Ordnung ihrer Umwelt herausfordern und ad absurdum führen.
In der amüsant-spritzigen Ballettfassung von Ferenc Barbay und Michael Kropf zur Musik von Gioachino Rossini wird diese besondere Welt tänzerisch neu erzählt. Das junge wie erwachsene Publikum taucht ein in die sieben berühmten Streiche und erlebt eine Ballettkomödie, die wirkt wie das lebendige Durchblättern eines bewegten Comicbuchs – voller Tempo, Fantasie und augenzwinkerndem Humor.
Empfohlen ab 6 Jahren
Leading Team
Choreographie Ferenc Barbay
Choreographie Michael Kropf
Libretto, Musikzusammenstellung und Regie Edmund Gleede
Bühnenbild und Licht Manfred Waba
Kostüme Friederike Singer
Musikalische Einrichtung Béla Fischer